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Blower-Door Luftdichtigkeitsprüfung

Jedes Haus, ob individuell mit Architekt oder als Fertighaus gebaut, sollte heute schon Anforderungen von morgen an Dämmung und Dichtheit erfüllen. Energieverluste kosten Geld.

Und ohne Dichtheit nutzt die ganze Dämmung nichts. Deshalb muss die Gebäudehülle luftdicht gebaut werden. Das beschäftigt nicht nur Architekten und Baufachleute, sondern mehr und mehr die Bauherren.

Der Blower-Door-Test gehört deshalb seit einigen Jahren beim Bau eines Niedrig-Energiehauses dazu.

Planern und Ausführenden bietet sich nun die Möglichkeit, bei der Berechnung des Energiebedarfs um 15% verminderte Lüftungswärmeverluste anzusetzen, wenn die Dichtheit der Gebäudehülle gemäß DIN EN 13 829 nachgewiesen und die Anforderungen der DIN 4108-7 erfüllt werden.

Hieraus ergibt sich eine rechnerische Verringerung des Jahres-Primär-Energiebedarfs von bis zu 10%.

Die Luftdichtheit eines Gebäudes wird somit zu einem Qualitätsmerkmal.

Skizze "Blower-Door-Prinzip"Darstellung des BlowerDoor-Prinzip

 

Im Bild wird die Installation einer Meßtür (Blowerdoor) zur Luftdichtkeitsprüfung gezeigt.

Diese an verschiedene Türgrößen anpaßbare Meßtür schließt die Haustüröffnung komplett ab und erlaubt eine gezielte Prüfung der Luftdichtheit. Der mächtige Lüfter (Blower) erzeugt im gesamten Haus einen exakt einstellbaren Unterdruck. Mit den Meßgeräten an der Tür und Messungen in den Räumen kann nun die Luftdichtheit exakt festgestellt und evtl. undichte Bereiche eingemessen werden.

Das Ergebnis der Blowerdoor-Prüfung wird schriftlich dokumentiert und ist eine der Grundlagen für die links genannten Berechnungen und sich daraus ergebenden Vorteile.